Kritische Debatten über landwirtschaftliche, ökologische, ökonomische, soziale und ethnische Probleme

Die Entstehung liegt im Jahre 1998 n.Chr., als sich 17 Jünger um den Meister-Geographen Werner Lieret kommu-liereten. Aus den 11 Klassen des Hardenbergs sammelten sich diese Lehrbegierigen, um die Welt mit konstruktiven Ideen und Idealen zu verbessern. Einige der Ziele waren z.B. den Terrassenfeldbau in Europa einzuführen, Hausfrauen von wildnisgetesteten Solarkochern zu überzeugen oder auch den Kommunismus nach Sascha Engels dem Volk näherzubringen. Und wie Moses es schon mit dem Roten Meer vormachte, versuchten sie Frankreichs natürliche Trennung von Europa zu manipuliereten. In einer unglaublichen Geschwindigkeit und trotzdem ganz ohne Hektik, zeigte der Meister seinen Schülern ein Gesicht Mallorcas, wie nur er es bislang gesehen hatte. Die Insel soll hinter dem Ballermann angeblich noch weiter gehen. Doch die ersten Lehren bezogen sich auf die Heimatregion, die Facharbeitsthemen fielen deshalb sehr regional aus. Hier sollte der Geist der Jünger von seiner Weltauffassung assimilieret werden. Abtrünnige Jünger (besonders Schwester Julia) sollten durch tägliche Aufgaben und Prüfungen auf den rechten Weg zurückgebracht werden. Manchmal aber, machten es die Dialekteinflüsse der Fürther Südstadt den Jüngern sehr schwer die Lehren zu verstehen und ihnen somit zu folgen. Vor allem auf den Wallfahrten fiel es der Gefolgschaft sehr schwer den Weg beizubehalten. Die Gründe dafür lagen aber oft in den langen Märschen bei Wind und Wetter, sowie bei den ausgesuchten und gut überlegten Strecken. Eines Tages geschah es aber, dass auch der Meister, auf dem Weg zu einer kommunistischen Herberge zu Oberstdorf, an einem Berg bei kapitulierete und hyperventilierete. In diesem beschaulichem Nest Namens Oberstdorf kam es nach den Gewaltmärschen zu übermäßigen Genüssen an destiliereten Säften und heiligem Gebräu. Der Pathfinder war stets bemüht nicht vom rechten Weg abzukommen, was mit viel Müh, Not und Glück gelang. Um seine Jünger war er aber stets bemüht und sorgte sich um diese. Bei mancher Exkursion spendierte er auch mal etwas vom roten Traubensaft.
Die Gefolgschaft bestand aus vielen Charakteren und eigensinnigen Köpfen: Martin Auer, ein Russlandexperte, der in heftigen Debatten Sterilisationsmittel für Afrika verlangt. Kein Wunder, dass seine Beiträge mit "Auer haltīs Maul" zur Kenntnis genommen werden; Christian Beckhoff, ein eher stilleres Gewässer, welches dann mit ewig langen Referaten überrascht und auf Fahrten neue Charakterzüge präsentiert; Sven Brennhäußer, auch bekannt als Gianni de Lit.Col., er verstand es jeder Frage des Meisters auszuweichen, um lieber einen Schwank aus der Geschichte oder seinem Leben zu erzählen; Markus Dörfler, der Schweigsame, der eher ruhige Rebell war schon mit der regelmäßigen Zäsur zufrieden nachdem er die Welt in Kartenform angeschleppt hatte; Sascha Engel, der Kartendienst auf Dauer wusste immer alles Besser als seine Mitjünger, denn er war sehr belesen in der "Geo" und verbrachte sehr viel Zeit vor den Dritten Programmen, ferner war er auch der Vertreter der Kommunistischen Idee im LK; Matthias Engelbrecht, er war stets sachlich, nüchtern und korrekt. Sagte nur soviel wie es nötig war, um den Meister notentechnisch zu überzeugen; Maija Heller, ein echter "Road Runner" und die Vorleseratte im LK. Sie war auf den Wallfahrten die Vorhut für den Pathfinder, da sie Kälte- und Regenfest ist; Peter Kaczmarczyk, der Welthafenexperte gehörte zu der mehr rebellischen und vergnügungssüchtigen Gruppe der Jünger, vom Meister allerdings verkannt; Julia Knechtel, Schwester Motzki oder auch Indianerbraut verweigerte sehr oft die Aussage dem Meister gegenüber. Sie war aber auch sein allerliebstes Abfrageopfer; Roman Ranzinger, er gehört zur Linguistikgruppe unter den Jüngern, hielt sich im Allgemeinen aber mit seinen Beiträgen zurück; Axel Roth, bei diesem ruhigen Gefolgen wurde leider Sorgfalt mit schlechterer Note bestraft; Matthias Rübner, er war stets ein wahres "Temperamentsmonster" im Unterricht; Christian Scharrer, "Mooment, Lassen sie mich ausreden, ich lass es sie ja auch". Er bestand auf sein Wort und ließ es sich nicht nehmen, dem Meister die Meinung zu sagen und ihn zu verbessern; Hartmut Schönherr, Sir El Nino schaffte es immer wieder einen Satz ohne Ende zu verfassen. Leider vergaß er manchmal den Inhalt zu erwähnen; Verena Schulze, diese Schwester kam immer zu spät, da sie als einzige der Jünger im Stau stecken blieb. Im Unterricht frühstückte sie erstmal und führte dann den einen oder anderen Konflikt mit Bruder Engel; Tobias Söllner, Bruder Tobi verpasste kaum eine Lehrstunde, er war immer im Unterricht, egal in welchem Zustand, und bestand lediglich auf seine Zäsur in Zigarettenlänge; Daniel Visoianu, er war ebenfalls ein beliebtes Opfer für Abfragen, vielleicht weil er sich das Wissen des Meisters doch eher im Hintergrund aneignete.

Für diese 17 Jünger wurden die folgenden 10 Gebote postulieret:
I. Martin haltīs Maul!
II. Profilieret euch nie auf Kosten der Umwelt!
III. Regulieret den Verbrauch an Dosen, trinkt aus Flaschen!
IV. Fahrt ökologisch mit einem Dieselmotor (5.Gang bei 60 km/h)!
V. Warum langsam, wennīs auch hektisch geht. Verlieret nicht eure Geduld!
VI. Konsumiert nur fairgehandelte Waren!
VII. Isolieret den undurchdringbaren Teufelskreis der Armut!
VIII. Kontrolieret euer Vokabular!
IX. Lasst euren Genuss an weltlichen Zwängen nicht eskaliereten!
X. Spekulieret nicht auf mehr als 12 Punkte im Abi!

Doch nun jubelieret über das Abitur. Wir bedanken uns für das offene Herz für die neuen Medien und damit auch für die so entstandenen "Freistunden" im Computerraum. Genauso für die Organisation der Fahrten und allen anderen Unternehmungen. Ferner hoffen wir, dass unser Herr Lieret diese Geschichte nicht so ernst nimmt wie so manches im Unterricht. Denn das ist alles nur ein Spaß, genau wie die zwei Jahre Leistungskurs. Man sollte uns nicht immer so ernst nehmen............