Perl (Grundlagen) Bei Perl-Programmen liegt (genau wie bei einem Shell-Skript) das gesamte Programm im Quelltext vor. Dieses wird jedoch nicht Zeile für Zeile interpretiert, sondern beim Aufruf des Perl-Interpreters intern vorkompiliert. Deshalb starten Perl-Programme langsamer als Shell-Skripte, sind dann jedoch deutlich schneller. Damit der Kernel weiss, dass es sich bei einer Datei um ein Perl-Skript handelt, muss auch hier der Interpreter in der ersten Zeile angegeben werden: #!/usr/bin/perl Der Aufbau dieser ersten Zeile folgt bei jeder Skriptsprache unter Unix diesem Schema. Jede weitere Zeile, die mit einer Raute (#) eingeleitet wird, wird als Kommentar betrachtet und nicht weiter bearbeitet. Jeder Befehl eines Perl-Programms wird mit einem Semikolon (;) abgeschlossen! Möchte man schnell ein paar Perl-Befehle testen, bietet es sich an, den Interpreter direkt aufzurufen, und dann die Befehle einzugeben. Nach drücken von [CTRL]-D wird der Code vorkompiliert und ausgeführt.