Systemstart Beim Systemstart wird das Programm "/sbin/init" gestartet, welches über die Datei /etc/inittab gesteuert wird. Darin wird z.B. festgelegt, auf welchen Konsolen bzw. Modem-/ISDN-Leitungen sich Benutzer einloggen dürfen. Dort wird auch der Standardmässige runlevel festgelegt. Ein runlevel bezeichnet, wie ein Rechner mit Benutzern interagiert, bzw. wie er mit der Aussenwelt kommuniziert. Es gibt einen runlevel (S), der als Single-User Modus bezeichnet wird, bei dem sich nur ein Benutzer an der lokalen Konsole des Rechners anmelden kann. Der runlevel 2 kann z.B. bedeuten, dass sich mehrere Benutzer an der Text- konsole und über das Netzwerk anmelden können, und dass ein WWW-Server läuft. Der runlevel 3 könnte dann das anmelden per grafischem Login und Netzwerk erlauben, aber keinen WWW-Server starten. Was in welchem Runlevel gestartet wird, wird über Skripte in /etc/init.d (Debian) bzw. /sbin/init.d (SuSE) gesteuert. Dort gibt es wiederum Unterverzeichnisse rcn.d (n=runlevel) in denen Links zu den Skripten in /etc/init.d angelegt sind. Es können z.B. in /etc/init.d/rc2.d/ dir Skripte S10gpm S20apache K20gpm K10apache liegen. Wenn in runlevel 2 gewechselt wird, wird zuerst gpm und dann apache geStartet, beim verlassen zuerst apache und dann gpm geKillt